KEIN SCHWITZEN MEHR: Deo versus Antitranspirant!

Im Zug oder Lift merkt man sehr viel früher, dass der Sommer schon da ist. Oft noch bevor die Temperaturen definitiv nach oben geklettert sind. Manche Gerüche lassen sich einfach nicht „übersehen“. Was tun, um diese Geruchsbildung zu verhindern?

Deo_und_Antitranspirant

Obwohl die Schweißbildung eine natürliche Reaktion des Körpers ist, die dazu dient, den Körper zu kühlen, ist es durchaus sinnvoll, Folgendes zu beachten:

  • meiden Sie nach Möglichkeit pikante, stark gewürzte Speisen (Pfeffer, Chili, rohe Zwiebel oder roher Knoblauch, Ingwer)
  • meiden Sie Kohlgemüse (diverse Kohlarten enthalten viel Schwefel, der den unangenehmen Geruch beim Schwitzen intensivieren kann)
  • vergessen Sie besser Getränke mit Alkohol und Koffein (sie entwässern und fördern das Schwitzen)
  • achten Sie auf die Temperatur Ihrer Speisen (denn bei heißen oder auch eiskalten Gerichten kommen Sie leicht ins Schwitzen – denn da reguliert der Körper unsere Körpertemperatur)
  • trinken Sie viel und oft, essen Sie Obst und Gemüse mit höherem Wassergehalt
  • versuchen Sie Salbei oder Melisse (regulieren das Schwitzen) oder Lebensmittel mit Chlorophyll (Chlorella, grüne Gerste)

Das alles hilft, das Schwitzen einzudämmen. Und der Rest? Sie können durchaus radikal vorgehen und Botoxspritzen bestellen, die auch in der Lage sind, das Schwitzen einzustellen. Oder Sie begeben sich auf die Suche nach dem besten Antitranspirant. Oder lieber nach einem Deodorant? Warten Sie, kennen Sie eigentlich den Unterschied? Nein?

Schwitzen

Was ist der Unterschied zwischen einem Deodorant und einem Antitranspirant?

Antitranspirante

sind vereinfacht gesagt dazu bestimmt, die Schweißbildung einzuschränken. Dabei kann man heutzutage aus sehr vielen angebotenen Arten auswählen. Gelprodukte lassen sich gut verteilen, doch am beliebtesten sind die Roll-on-Produkte (Nummer 1 im Kampf gegen die übermäßige Schweißbildung ist schon seit Jahren Vichy). Erhältlich sind allerdings auch Antitranspirante als Creme, Stick oder im Spray (für Ihren Partner empfehlen wir Biotherm Homme).

Die sensible Haut weiß vor allem Produkte ohne Alkohol zu schätzen (ich liebe Helene Rubinstein!). Möchten Sie mit unserer Natur rücksichtsvoller umgehen, achten Sie unbedingt darauf, dass der Antitranspirant keine Aluminiumsalze oder Parabene enthält (super hierfür ist Pure von Biotherm). Falls Sie von übermäßiger Schweißbildung geplagt sind (in der Regel schwitzt man pro Tag 0,5 Liter Wasser aus), greifen Sie zu Perspirex. Dieses Produkt schützt unglaubliche 3 bis 5 Tage!

Antitranspirante

Deos

wurden entwickelt, um einen Geruch zu überdecken bzw. die Tatsache, dass Sie schwitzen. Auch hier können Sie aus vielen Produktangeboten wählen. Im Markensortiment gibt es aktuell viele organische Deos, die weder Parabene noch Aluminiumsalze enthalten. Warum ist das so? Das eigentliche Schwitzen zu bändigen ist ohne Chemie kaum möglich, aber bei der Geruchsüberdeckung haben es die Kosmetikprodukte etwas einfacher.

Wunderschön ist auch dieses natürliche Deodorant von Soaphoria, für die empfindliche Haut empfehle ich La Roche-Posay im Spray oder den Roll-on von Lancôme. Ich vergöttere den Duft von Collistar Deo. Es ist zwar ein cremiges Produkt, sodass man sich ein wenig gedulden muss, bis es eingezogen ist, aber dann... Dann bin ich einfach absolut zufrieden! Apropos Salbei – dieses tolle Kraut finden Sie unter anderem auch im Dr. Hauschka Deodorant.

Und noch etwas: Achten Sie darauf, was Sie anziehen. Luftundurchlässige Materialien aus Kunststoff sind der K.O.-Schlag. Baumwolle oder Leinen sind zwar luftdurchlässig, man sieht allerdings die Schweißflecken (sodass Sie höchstens schwarz oder weiß tragen können, wo das nicht so stark zu sehen ist). Als Stoff hat sich diesbezüglich am besten Bambus bewährt. Falls Sie Bambusstoffe noch nicht kennen, dann ist es höchste Zeit!

Luftundurchlaessige_Materialien

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