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Der beste Bronzer: ein Test, der all Ihre Fragen beantwortet

9.6.2025

Iva Davies

10 Minuten Lesedauer

Wenn es irgendetwas gibt, das einen sofortigen Filter liefert, dann sind es Bronzer. Ein einziger Pinselstrich und schon sieht Ihr Gesicht aus, als wären Sie gerade aus einem Urlaub in der Toskana zurückgekehrt. Frisch, erholt und leicht gebräunt. Und nein, die Rede ist nicht von dem orangefarbenen Fleck aus dem Jahr 2009. Der Bronzer von heute kann subtil, raffiniert und sehr, sehr süchtig machend sein. Wir haben die besten Bronzer getestet und gefunden. Darunter auch solche, die auch nach drei Tagen Nonstop-Telefonaten und zwei Kaffees auf nüchternen Magen für ein gesundes Aussehen sorgen.

Bronzer ist eines dieser Produkte, die unaufdringlich wirken, aber die Macht haben, den gesamten Gesichtsausdruck zu verändern. Ein wenig Farbe, ein wenig Licht, und plötzlich sieht man Wangenknochen, wo sie nie zuvor sichtbar waren. Einfach Magie. Oder, na ja, eine optische Täuschung. Aber es lohnt sich auf jeden Fall.

Ich persönlich kann und will ohne Bronzer nicht leben. Er ist  wie ein „Kaffee für mein Gesicht.“ Er verleiht meiner Haut Farbe und lässt meine Umgebung glauben, dass ich einen gesunden Lebensstil habe. Meine top Bronzer sind das, was ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde. Angenommen, ich hätte einen Spiegel und eine Gesellschaft, die das zu schätzen weiß.

 

Top Bronzer

Bronzer ist außerdem nicht nur eine Frage der Bräune. Bei richtiger Anwendung verleiht er dem Gesicht Form, Wärme und den Gesichtsausdruck à la  „Ja, ich habe mein Leben im Griff“. Und wenn man ihn falsch anwendet? Dann wirkt man wie eine Parodie von sich selbst aus dem Jahr, in dem bis zu den Schläfen reichende Smokey Eyes der Renner waren. Doch keine Sorge, das wird Ihnen nicht passieren. Ich werde Ihnen alles erklären.

Wie man einen Bronzer auswählt, der funktioniert

Bronzer kann zu Ihrem besten Freund werden. Aber nur, wenn Sie den richtigen wählen. Hier gilt nämlich die Regel „weniger ist mehr“ und „der richtige Farbton ist das A und O“. Sie haben eine helle Haut? Entscheiden Sie sich für helle Töne, idealerweise ohne Schimmer. Olivenfarbener und mitteldunkler Haut schmeicheln goldene Nuancen mit einem leicht satinierten Finish. Und dunklere Typen? Diese können sich tiefere Bronzetöne oder sanft rötliche Töne leisten. Damit beginnt der wahre Tanz des Lichts.

Was die Textur betrifft, so wirkt ein Creme-Bronzer natürlicher, vor allem auf hydratisierter Haut oder in Kombination mit einem leichten Make-up. Mit einem Puder hingegen können Sie das Make-up fixieren, konturieren oder jene Haut in Schach halten, die gerne alles zunichte macht, was nicht matt ist.

Unser Tipp: Der wichtigste Rat? Greifen Sie nicht nach dem erstbesten Produkt, das Ihnen ins Auge fällt. Testen Sie sich durch. Ganz wichtig! Sie sollten einen Farbton wählen, der eine leichte Bräune imitiert, nicht einen Schokoladenkuchen.

Wohin damit (und wohin nicht)

Bronzer kommt dorthin, wo die Sonne einen sonst erwischen würde. Stellen Sie sich vor, dass Sie den Vormittag mit einem Kaffee auf der Terrasse verbracht haben, und tragen Sie das Bronzing-Produkt dort auf, wo Sie normalerweise braun werden würden.

  • Wangenknochen– leicht oberhalb und nicht unterhalb. Wir sind nicht in der Contouring-Ära von 2015. Ein leichter Hauch knapp unterhalb der Schläfen wirkt Wunder.
  • Obere Stirn– um den Rand herum, knapp am Haaransatz. Nicht in der Mitte. Die Stirnmitte und Bronzer sind keine Freunde. Die meisten Fotos von Sommerhochzeiten sind der beste Beweis dafür.
  • Nase– leicht über den Nasenrücken oder die Nasenspitze. Nur ein Hauch von Sonne. Keine Nase wie aus einer schlechten Seifenoper.
  • Kinn und Kieferpartie– falls Sie Ihr Gesicht ein wenig mehr definieren möchten. Aber Vorsicht vor scharfen Konturen. Sie wollen ja nicht wie eine antike Statue aussehen.
  • Und wo definitiv nicht? Unter die Augen. Zwischen die Augenbrauen. In die Mitte der Wangen. Bronzer ist kein Concealer, kein Highlighter und definitiv kein Make-up. Er braucht seinen Platz, seinen Raum und ein wenig Respekt. Ansonsten rächt er sich mit einem orangefarbenen Fleck in Ihrem ganzen Gesicht.

 

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Yves Saint Laurent All Hours Bronzer

Was mir am besten gefallen hat: Auf den ersten Blick? Die Verpackung. Eine luxuriöse Box in Braun und Gold, die ich mit Freude in meinem Regal aufstellen werde, auch wenn kein Körnchen mehr da ist. Doch zum Glück befindet sich im Inneren etwas noch Besseres – ein samtig weicher Puder, der sich wie Seide auf die Haut legt und ihr genau die Art von Bräune verleiht, die teuer, gesund und insbesondere natürlich aussieht. Und der Halt? Selbst wenn man das Gesicht in eine Schüssel mit Wasser tauchen würde, würde sich dieser Bronzer nicht vom Fleck bewegen.

Vorteile:Yves Saint Laurent All Hours Bronzer bietet einen herrlich natürlichen Farbton ohne Rot- oder Orangestich (Yay!), sorgt für einen perfekten Hauch von Farbe und eignet sich sowohl für eine sanfte Bräune im Gesicht als auch für leichtes Countouring. Zudem hält er wirklich den ganzen Tag, der Beiname All Hours kommt nicht von ungefähr. Außerdem eignet er sich auch für empfindlichere Haut und was ich besonders toll finde – er unterstreicht die Hautstruktur nicht, selbst wenn man ihn mit einem Pinsel aufträgt.

Nachteile: Naja, der Preis. Es ist YSL, wodurch das Wochenbudget für Auswärtsessen etwas ins Wanken gerät. Und die Pigmentierung ist wirklich stark, also schön vorsichtig sein.

 

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Estée Lauder Bronze Goddess

Was mir am besten gefallen hat: Schon der Name hat mich angesprochen. Estée Lauder Bronze Goddess. Denn wer wäre nicht gerne eine bronzene Göttin? Doch Vorsicht! Dieser Bronzer ist keineswegs ein Marketing-Gag. Es handelt sich um eine wirklich luxuriöse Angelegenheit, die auf der Haut sanft, elegant und... teuer wirkte. Selbst an Tagen, an denen ich persönlich absolut nicht teuer aussah. Die Textur ist wunderbar samtig und geschmeidig und trägt sich wie von selbst auf, und was am wichtigsten ist, das Ergebnis ist wirklich natürlich.

Vorteile: Die Palette an Farbtönen ist relativ breit gefächert, so dass sowohl blasse Hauttypen als auch Menschen mit einem dunkleren Hautton den richtigen für sich finden werden. Der Bronzer ist fein gemahlen, stäubt nicht, lässt sich gut verteilen und hebt weder die Hautstruktur noch die Poren hervor. Er bietet einen subtilen Schimmer (einen schönen, gesunden Glow) und eignet sich perfekt für eine ganzheitliche Bräune im Gesicht. Die Packung ist groß und hat einen Spiegel – perfekt für die Handtasche und für unterwegs.

Nachteile:Für kräftige Konturen oder starke Pigmentierung muss man etwas schichten. Das kann sowohl ein Vorteil als auch ein Nachteil sein, abhängig von der Stimmung und wie sehr man unter Zeitdruck steht.

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Clinique True Bronze™ Pressed Powder Bronzer

Was mir am besten gefallen hat:Dieser Bronzer ist der stille Typ, der Sie auf subtile Weise erreicht. Ohne viel Schnickschnack, ohne glitzerndes Drama, nur mit reiner, natürlicher Farbe, die Sie zu einer gebräunten Version Ihrer selbst macht, selbst wenn Sie die Sonne das letzte Mal im Juli 2019 gesehen haben. Ich liebe es, wie leicht er sich auftragen lässt. Er eignet sich ideal für das tägliche No-Make-up-Make-up.

Vorteile: Clinique True Bronze™ Pressed Powder Bronzer ist ultrafein und leicht pigmentiert, sodass keine unerwünschten Flecken oder orangefarbenen Kleckse zu erwarten sind. Er lässt sich gut schattieren und ist auch für empfindliche Haut geeignet. Zudem ist er kompakt und seine robuste Verpackung wird selbst einen Fall aus der unordentlichsten Handtasche unbeschadet überstehen.

Nachteile: Die Palette an Farbtönen ist nicht besonders großzügig, weshalb es für manche Hauttypen schwierig sein könnte, den „Perfect Match“ zu finden.

 

MAC Cosmetics Skinfinish Sunstruck Radiant Bronzer

Was mir am besten gefallen hat: Dieser Bronzer ist wie Urlaub in einer Box. Wirklich. Als ich ihn das erste Mal aufgetragen habe, fühlte ich mich, als hätte jemand mein Gesicht während der goldenen Stunde mit Licht bestäubt. Diese Art von Glanz schreit förmlich „Ja, ich kann meinem Gesicht Leuchtkraft verleihen, ohne wie eine fettige Palatschinke auszusehen“. Mein Trick? Sanft mit einem großen Pinsel über die Wangen streichen, als ob Sie sich nur einen Hauch von Bräune wünschen würden.

Vorteile: MAC Cosmetics Skinfinish Sunstruck Radiant Bronzer bietet eine weiche Textur, die nahtlos mit der Haut verschmilzt und sich wunderbar an sie anschmiegt, ganz ohne Flecken und sichtbare Übergänge. Der Effekt ist glowy, aber raffiniert, einfach ein elegantes Highlight. Die Farbpalette ist auf verschiedene Hauttöne abgestimmt und die Pigmentierung lässt sich schichten, sodass sowohl „nur ein bisschen Farbe“ als auch eine sichtbare Bräune für den Abend möglich ist. Zudem übersteht die klassische MAC Verpackung auch eine kleine Apokalypse in der Handtasche.

Nachteile: Falls Sie fettige Haut haben oder bereits nach einem Ausflug zum Kühlschrank glänzen, werden Sie ein wenig mit Basis und Puder rumbasteln müssen, damit der Glanz nicht in „verschwitzte Eleganz“ ausartet. 

Bronzer ist schon lange nicht mehr nur etwas für den Sommer, das man im Urlaub auspackt und dann in der Schublade neben dem verlorenen Lippenstift vergisst. Mit einem guten Bronzer schaffen Sie Konturen, verleihen Ihrem Teint eine gesunde Farbe, können Ihre Wangenknochen optisch anheben und Ihre Bürokollegen davon überzeugen, dass Sie Ihr Wochenende am Meer verbracht haben.

Ob Sie nun nach dem besten matten Bronzer, dem perfekten flüssigen Bronzer oder einem pudrigen Begleiter für den Alltag suchen, in unserem Test haben wir wahre Schätze entdeckt. Also nur zu! Möge Ihre Bräune bis Weihnachten halten (oder zumindest bis zur nächsten Kaffeepause).