Entdecken Sie dieses mit Antioxidantien vollgepackte Superfood! Matcha Tee hat seinen Ursprung in Japan, wo er bei traditionellen Teezeremonien genossen wird. Matcha (steht im Japanischen für „gemahlener Tee“) wird nicht nur für seinen feinen Geschmacksprofil und seine wohltuenden Wirkungen auf den menschlichen Organismus geschätzt, sondern auch für seine Ästhetik und seine Geschichte. Lesen Sie weiter, um mehr über die Wirkungen von Matcha auf die Gesundheit zu erfahren und finden Sie heraus, was Matcha Tee so besonders macht.
Woher kommt Matcha?
Die Wurzeln von Matcha liegen in der japanischen Teekultur und haben einen engen Bezug zu buddhistischen Mönchen und Teezeremonien.
Die ersten Erwähnungen von Matcha Tee stammen aus Japan und reichen bis in das Kamakura-Zeitalter (1185–1333), als ihn buddhistische Mönche erstmals servierten. Nach und nach wurde japanischer Matcha Tee zu einem festen Bestandteil der dortigen Teezeremonien.
Während Matcha im Laufe der japanischen Geschichte zu einem hochgeschätzten und luxuriösen Gut wurde, das nur den oberen Gesellschaftsschichten zugänglich war, erfreut sich Matcha heutzutage aufgrund seiner wohltuenden Wirkung und seines charakteristischen, leicht süßlichen Geschmacks weltweit großer Beliebtheit.
Was macht Matcha Tee so besonders?
Genauso wie herkömmlicher schwarzer und grüner Tee, den jeder kennt, wird auch Matcha aus Blättern des Teestrauchs gewonnen. Was aber Matcha von den anderen Teesorten unterscheidet, ist der besondere Anbau- und Herstellungsprozess, dessen Ergebnis ein feines Matcha-Pulver ist.
Etwa einen Monat vor der Ernte werden die Pflanzen beschattet, um die Sonneneinstrahlung auf die Blätter zu reduzieren. Dadurch nimmt der Chlorophyllgehalt in den Blättern zu, wodurch auch die grüne Farbe intensiver wird. Die geernteten Teeblätter werden getrocknet und mit Hilfe traditioneller Mahlsteine schonend zu einem feinen Pulver gemahlen.
Im Gegenteil zu gewöhnlichem Tee wird Matcha nicht aufgegossen. Die Teeblätter werden dank ihrer einzigartigen Pulverform direkt verzehrt, wodurch der Körper das Maximum von den wohltuenden Inhaltsstoffen aufnimmt.
Japanischer Matcha Tee: Welche Wirkstoffe stecken darin?
- Antioxidantien: Wussten Sie, dass Matcha unter allen Superfoods mit Abstand die konzentrierteste Quelle für Antioxidantien darstellt? Besonders hervorzuheben sind dabei Chlorophyll und Catechine wie EGCG – letzteres kurbelt den Stoffwechsel an und ist somit der Grund, warum Matcha Tee häufig zur Gewichtsabnahme eingesetzt wird.
- Aminosäuren: Vor allem L-Theanin, welches auf unser Gehirn entspannend wirkt, ohne dabei Schläfrigkeit zu verursachen.
- Vitamine: Matcha enthält die Vitamine A, C und E.
- Spurenelemente: Eisen, Kalzium, Kalium und Zink.
- Ballaststoffe: Fördern die Verdauung.
- Koffein und Theanin: Sorgen für Energie und wirken aufmunternd.
Welche Wirkungen bietet Matcha?
- Der hohe Gehalt an Antioxidantien trägt zur Bekämpfung von oxidativem Stress bei.
- Der Tee kann zur Senkung des Blutzucker- und Cholesterinspiegels beitragen.
- Das enthaltene Theanin und Koffein sorgen für einen starken Energieschub, jedoch ohne die Nebenwirkungen von Koffein wie Nervosität und Zittern.
- Matcha fördert die Funktion des Gehirns und kann zur Verbesserung der Laune beitragen.
- Er regt den Stoffwechsel an und fördert die Verbrennung von Kalorien – aus diesem Grund zählt Matcha Tee zu den beliebtesten Helfern zur Unterstützung der Gewichtsabnahme.
Matcha Tee: Nebenwirkungen
- Übelkeit oder Sodbrennen: Treten vor allem dann auf, wenn Matcha auf nüchternen Magen getrunken wird.
- Anämie: Bei übermäßigem Konsum von Matcha Tee besteht die Gefahr von Blutarmut, da Catechine die Eisenaufnahme im Körper hemmen können.
- Schlaflosigkeit: Matcha hat einen hohen Koffeingehalt und kann besonders bei empfindlichen Personen zu Schlafstörungen führen.
- Verdauungsbeschwerden.
- Hautausschlag.
- Empfindliche Personen können allergisch reagieren.
Um mögliche Nebenwirkungen zu vermeiden, empfiehlt es sich, Matcha in Maßen zu konsumieren – maximal zwei Tassen pro Tag.
Bei wem ist besondere Vorsicht geboten?
- Matcha Tee und Bluthochdruck: Sollten Sie unter Bluthochdruck leiden, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach der maximal empfohlenen Dosierung.
- Matcha in der Schwangerschaft: Während der Schwangerschaft und Stillzeit wird grundsätzlich empfohlen, den Konsum koffeinhaltiger Getränke zu reduzieren, allerdings gibt es bislang nur wenige Informationen über die Auswirkungen und die Sicherheit von Matcha Tee in Bezug auf die Schwangerschaft und Stillzeit. Es ist daher ratsam, auf den Konsum zu verzichten oder einen Arzt zu konsultieren.
Matcha Tee: Wann sollte Matcha (nicht) getrunken werden?
Im Idealfall sollten Sie Matcha Tee bis spätestens 14 Uhr konsumieren. Der Verzehr von Koffein nach 14 Uhr kann nämlich die Schlafqualität beeinträchtigen.
So wird der beste Matcha Tee richtig zubereitet
Grüner Matcha Tee lässt sich auf vielerlei Arten zubereiten. Dabei können Sie immer davon ausgehen, dass die Zubereitung schnell und einfach ist.
- Japanischer Matcha – traditionelle Zubereitung: Bei der traditionellen Zubereitung werden 1–2 Teelöffel Matcha-Pulver in eine Tasse gegossen. Dafür wird Wasser zum Kochen gebracht und auf 75 °C abgekühlt. Gießen Sie etwa 60 ml Wasser in die Tasse und nutzen Sie einen Bambusbesen, um den Tee zu verquirlen, bis er leicht dickflüssig wird.
- Noch schneller: Den Inhalt eines kleinen Beutels mit Matcha in einen Shaker geben, kaltes Wasser hinzufügen und schütteln. Auch eisgekühlter Matcha schmeckt hervorragend!
- Matcha Latte: Genießen Sie die Wirkung von Matcha auch in Form eines köstlichen Lattes, also Matcha mit Milch. Dazu rührt man das Matcha-Pulver in einer kleinen Menge 75°C warmem Wasser zu einer feinen Paste an. In eine große Tasse geben und langsam heiße Milch hinzufügen. Mit Zucker, Honig oder kalorienfreiem Süßstoff süßen.
Weitere Formen von Matcha
Durch die Pulverform von Matcha ist er vielseitig einsetzbar und eignet sich für die Zubereitung einer Vielzahl von Getränken und Speisen.
- Sie können Matcha in Desserts verwenden, beispielsweise in Matcha-Eiscreme oder Keksen, oder süße Matcha-Bällchen zubereiten.
- Für eine ordentliche Portion Nährstoffe einfach etwas Matcha in den Proteindrink einrühren.
- Beliebt sind auch Matcha-Limonade oder Ginger Shot mit Matcha.
- Daneben gibt es auch Naschereien wie Matcha Sticks oder Nüsse in Matcha-Schokolade.
- Wer Matcha nicht unbedingt genießt, aber dennoch von seinen Vorteilen profitieren möchte, kann zu praktischen Matcha-Kapseln greifen.
Set für traditionellen Matcha Tee
Möchten Sie Matcha nach traditioneller japanischer Teezeremonie zubereiten? Im traditionellen Matcha-Set sind folgende Utensilien enthalten:
- Chashaku-Löffel: Mit diesem speziellen Bambuslöffel wird die richtige Menge Matcha-Pulver abgemessen.
- Chawan-Schale: Chawan bezeichnet eine traditionelle japanische Schale für Matcha, in welcher das Pulver mit Wasser verrührt wird.
- Chasen-Besen: Ein mit vielen dünnen Bambusstäbchen versehener Bambusgriff sorgt für eine perfekte Vermischung und Auflösung des Matcha-Pulvers und lässt einen reichhaltigen Schaum entstehen.
Interessantes zum Schluss
Möglicherweise haben Sie schon einmal den Begriff blauer Matcha gehört und wundern sich nun, wie Matcha blau sein kann. Der Grund hierfür ist, dass blauer Matcha eigentlich gar kein Matcha Tee ist, sondern diesem nur ähnelt. Anstatt aus Teeblättern wird er aus den gemahlenen Blüten einer ganz anderen Pflanze hergestellt – der Blauen Klitorie.
Sie möchten den besten Matcha Tee genießen? Mit japanischem Bio Matcha sind Sie auf der sicheren Seite. Wo ist Matcha erhältlich? Bei Notino finden Sie alles, was für Ihr Matcha-Ritual und den Matcha-Genuss benötigt wird – von Bio-Matcha-Pulver über Kapseln und Fertiggetränke bis hin zu Sets für die Zubereitung von Matcha Tee. Überzeugen Sie sich noch heute von den Wirkungen von Matcha!