Zum Hauptinhalt wechseln

Die richtige elektrische Zahnbürste finden

Eignet sich für Sie besser eine rotierende, eine Schallzahnbürste oder eine Zahnbürste mit iO-Magnetantrieb? Haben Sie empfindliche Zähne oder möchten Sie eine intensive Aufhellung erreichen? Finden Sie heraus, wie Sie die beste elektrische Zahnbürste finden.
 
Alle Arten von elektrischen Zahnbürsten sind im Vergleich zu herkömmlichen manuellen Zahnbürsten um einiges wirkungsvoller, daran bestehen keine Zweifel. Der Unterschied zwischen den einzelnen Typen beruht auf der Form der Bewegung , die der Bürstenkopf beim Reinigen ausführt.
 
Elektrische Zahnbürsten erzeugen mühelos mehrere Zehntausende von Mikrobewegungen pro Minute, was sie viel effizienter macht, als herkömmliches Zähneputzen mit manuellen Zahnbürsten. Falls Sie immer noch nicht wissen, für welche Technologie Sie sich entscheiden sollten, folgen Sie diesen Empfehlungen:
 
  • Für präzise und tiefenwirksame Reinigung eignen sich rotierende Zahnbürsten.
  • Für eine schonende Reinigung sorgen wiederum sanft vibrierende Ultraschallzahnbürsten.
  • Falls Sie sich eine Kombination  aus beiden Varianten wünschen, probieren Sie eine magnetbetriebene Zahnbürste.

Schallzahnbürste

Ultraschallzahnbürsten arbeiten mit schneller Ultraschallfrequenz in einer Auf- und Abwärtsrichtung. Vereinfacht gesagt vibriert die Zahnbürste sehr schnell und dabei sanft. Eine solche Bewegung ist ideal, um Zähne und Zahnfleisch schonend, aber gleichzeitig gründlich von Plaque zu befreien. Diese Zahnbürsten eignen sich für Kinder und all jene, die empfindliche Zähne haben. Meistens haben die Bürstenköpfe eine längliche und dünne Form.
 

Oszillierende Zahnbürste

Oszillierende Zahnbürsten basieren auf einem ähnlichen Prinzip, aber wie der Name schon verrät, wird keine Auf- und Abwärtsbewegung ausgeführt, sondern eine rotierende. Der Kopfteil der Zahnbürste bewegt sich hin und her in kleinen Kreisen, wodurch er meist auch einen runden Kopf hat. Einige Zahnbürsten mit oszillierend-rotierender Technologie bewegen sich neben den kreisenden Bewegungen auch vorwärts und rückwärts. Dadurch sind sie bei der Entfernung von Flecken auf den Zähnen (z. B. von Kaffee oder Rotwein) ein Stück effektiver.

Magnetische iO Zahnbürste

Zahnbürsten mit Magnetantrieb  werden aktuell ausschließlich von Oral-B hergestellt. Es handelt sich um die Kombination sanfter Energie der mikrovibrierenden Borstenfasern mit einem runden Bürstenkopf, auf deren Entwicklung sich Zahnärzte beteiligt haben. In Hinsicht auf die Form des Bürstenkopfes handelt es sich um eine oszillierende Zahnbürste ohne Vorwärts- und Rückwärtspulsationen, die von einem magnetischen Motor betrieben wird. Im Lieferumfang ist ebenso ein magnetisches Ladegerät enthalten.

Sie sparen Zeit

Einer der Hauptvorteile von elektrischen Zahnbürsten ist die empfohlene Putzzeit. Diese sollte 2–3 Minuten betragen, was viel kürzer ist, als bei Handzahnbürsten. Selbst wenn Sie mit einer elektrischen Zahnbürste auch nur eine Minute pro Tag Zeit sparen, ersparen Sie sich in einem Jahr ganze 6 Stunden! Durch die kürzere Putzzeit lässt sich auch eine regelmäßige Putzroutine einfacher erreichen.

Kinder

Das Zähneputzen mit einer elektrischen Zahnbürste macht mehr Spaß und macht es somit vielen Menschen einfacher, die Zähne selbst mehrere Minuten lang zu putzen. Auch in den Kundenrezensionen bekommt man häufig zu lesen, dass auch Kinder diese Art von Zahnbürsten deutlich bevorzugen. Falls Sie sich also den täglichen Kampf mit Ihrem Alligator-Sprössling ersparen möchten, schenken Sie ihm zum Geburtstag oder zu Weihnachten eine neue Zahnbürste.

Wie es geht

Um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen ist es wichtig, der korrekten Putztechnik zu folgen. Kein hektisches Hin und Her, welches die Zahnbürste wie einen Hexenbesen aussehen lässt. Mit einer elektrischen Zahnbürste erleichtern Sie sich die Arbeit um einiges. Man muss lediglich mit ihr über die Zähne und das Zahnfleisch so gleiten, damit sie jede Stelle erreicht.

Abgesehen von der Art der Zahnbürste gilt, dass man mit dem Putzen der oberen Zähne beginnt. Der Grund dafür ist einfach. Man möchte doch nicht den Unterkiefer putzen und im nächsten Schritt den Schmutz von den oberen Zähnen nach unten „fallen“ lassen.

 

Zunächst legt man die Zahnbürste an die hinteren Zähne und lässt sie einige Sekunden lang arbeiten. Man legt sie idealerweise auf den Übergang zwischen Zahn und Zahnfleisch, wo sich die meisten Essensreste absetzen. Sowohl der Außen- und Innenbogen, sowie die Bissflächen sollten gründlich gereinigt werden.

Viele elektrische Zahnbürsten sind mit einem Drucksensor ausgestattet, der ein Signal sendet, wenn zu viel Druck ausgeübt wird. Die meisten Geräte verfügen ebenso über einen Timer, der die Zeit misst, die für eine gründliche Reinigung notwendig ist. Immer mehr Zahnbürsten können auch mit Ihrem Smartphone gekoppelt werden, wo Sie dann in der App in Echtzeit nachsehen können, wie Sie beim Zähneputzen vorankommen.

Mit einer elektrischen Zahnbürste kann man nichts falsch machen. Eine herkömmliche Handzahnbürste ist wohl nur dann besser, falls Sie ein langer Aufenthalt in der Wildnis erwartet. Elektrische Zahnbürsten werden Ihnen einige Tage lang den Dienst erweisen, aber danach müssen Sie wieder aufgeladen werden – und in solchen Fällen sollten Sie zu Ihrer guten alten Handzahnbürste greifen.

mehr weniger