Die Kinderhaut ist zart und empfindlich, sie braucht in jeder Jahreszeit besondere Pflege. Die richtige Wahl der Gesichtscreme für Kinder hilft, das Gesicht des Kindes vor ungünstiger Witterung, Irritationen und dem Austrocknen zu schützen. Lesen Sie, womit Sie trockene Haut bei einem Neugeborenen oder bei einem älteren Kind eincremen, wonach Sie auswählen und was Sie bei der Pflege der Kinderhaut berücksichtigen sollten.
Die Kinderhaut ist bis zu fünfmal dünner als bei Erwachsenen, weshalb sie verstärkt zu Reizungen, Rötungen und Entstehung von trockenen Stellen neigt. Eine hochwertige Gesichtscreme für Kinder erzeugt eine Schutzschicht, die Feuchtigkeitsverluste verhindert und die Haut vor Umwelteinflüssen wie Wind, Kälte oder Sonne schützt.
Im Winter sollte man bei Kindern zu einer dickeren Creme mit einem höheren Anteil an Fett greifen. Das Fett bildet einen schützenden Film auf der Hautoberfläche, um vor Frost und Wind zu schützen. Solche Cremes ersetzen allerdings nicht den Sonnenschutz, sie dienen dem Schutz der Haut vor dem Austrocknen und der Rissbildung.
Machen Sie sich Gedanken darüber, womit Sie das trockene Gesicht Ihres Babys im Winter behandeln? Als Gesichtscreme für Babys empfehlen wir bei Frost Cremes auf Lanolinbasis – sie sind absolut natürlich und schützen hervorragend.
Im Sommer sind Cremes mit gutem UV-Filter gefragt, der die Haut vor der Sonneneinstrahlung schützt. Wählen Sie Cremes mit der Bezeichnung LSF 50. Am heikelsten sind eindeutig die Nase und der Bereich unter den Augen. Spezielle Produkte, die die Haut nicht belasten, sondern schützen, gibt es bereits für Säuglinge und Neugeborene.
Hierbei können Sie entweder eine Creme mit dem sog. chemischen Filter wählen, der in die Haut einzieht, oder die schonendere Variante mit mineralischem (physikalischem) Filter. Dieser zieht nicht in die Haut ein, sondern bildet auf ihr eine zusammenhängende Schicht, die die Sonnenstrahlen nicht durchlässt.
Gesichtscremes für Neugeborene und Säuglinge sind für die ganz zarte Haut bestimmt. Sie sind dermatologisch getestet und enthalten keine Duftstoffe, dafür aber milde nährende Ingredienzen. Bis zum vollendeten 6. Monat sollten Sie ausschließlich solche Cremes anwenden, die explizit für diese Alterskategorie bestimmt sind.
Wenn das Kind empfindliche oder gereizte Haut hat, wählen Sie lieber eine Gesichtscreme mit beruhigenden Wirkstoffen wie Panthenol, Ringelblume oder Zink. Solcherlei Cremes helfen, Rötungen zu unterdrücken, und beschleunigen die Hautregeneration.
Am besten gleich morgens (zum Beispiel im Rahmen der morgendlichen Routine nach dem Zähneputzen), ggf. vor dem Verlassen des Hauses. Wenn das Kind im Verlauf des Tages badet, müssen Sie beachten, dass selbst dann, wenn eine Creme als wasserfest gekennzeichnet ist, die Haut des Kindes vorsichtshalber regelmäßig neu einzucremen ist.
Wie geht man dabei vor? Verteilen Sie etwas Creme mit den Fingerkuppen auf der sauberen und trockenen Haut. Bei Neugeborenen und Säuglingen ist besondere Vorsicht geboten, weil die Cremes in den Augen brennen.
Unser Tipp: Wenn der Nachwuchs bereits stehen oder sitzen kann, drehen Sie ihn beim Eincremen im Gesicht so, dass er mit dem Rücken zu Ihnen positioniert ist. Beim Eincremen kann das Kind seinen Kopf an Ihnen abstützen und das ganze Prozedere verläuft dann wesentlich entspannter – für alle Beteiligten.
Die Wahl der optimalen Kindercreme ist sehr wichtig, da es schließlich darum geht, die Kinderhaut zu schützen und gesund zu erhalten. Unabhängig davon, ob Sie eine Gesichtscreme für Säuglinge, eine Schutzcreme für den Winter oder eine universelle Creme für Kinder brauchen – entscheiden Sie sich immer für schonende und dermatologisch getestete Produkte, die für Kids geeignet sind.


