Mitesser können das Erscheinungsbild einer ansonsten schönen Haut trüben. Produkte gegen Mitesser helfen dabei, die Haut rein, frisch und strahlend zu halten. Warum entstehen Mitesser, wie wird man sie los und wie kann man ihnen vorbeugen?
Was sind Mitesser?
Ein Mitesser ist eine feine dunkle Verfärbung auf der Hautoberfläche, die durch die Verstopfung der Poren mit einer Mischung aus Talg und abgestorbenen Hautzellen entsteht. Dabei handelt es sich nicht um Verschmutzung, wie oft angenommen wird, sondern um einen natürlichen Oxidationsprozess – nachdem der Inhalt der Pore in Kontakt mit der Luft kommt, verfärbt er sich dunkel.
Die häufigste Ursache ist eine übermäßige Talgproduktion, die sich zusammen mit abgestorbenen Hautzellen, Schweiß, Staub oder Make-up-Rückständen rasch in den Poren festsetzt und zu den typischen Mitessern führt, die manchmal auch als „Blackheads” bezeichnet werden.
Was hilft gegen Mitesser?
Das A und O ist eine regelmäßige und sanfte Pflege. Bei Mitessern sind eine gründliche, aber schonende Reinigung, regelmäßige Peelings und eine leichte, nicht komedogene Feuchtigkeitspflege hilfreich. Eine Kombination aus mehreren Schritten ist dabei die optimale Lösung – tägliche Reinigung, ergänzende Pflege und zwischendurch eine intensive Maske oder ein Serum, die zu einer tiefenwirksamen Reinigung der Haut beitragen.
Mittel gegen Mitesser
Die Pflege lässt sich dank speziell gegen Mitesser entwickelten Kosmetikprodukten erheblich vereinfachen.
- Reinigungsgel gegen Mitesser befreit die Haut sanft von Unreinheiten und überschüssigem Talg, die sich im Laufe des Tages angesammelt haben. Es kann täglich verwendet werden.
- Creme gegen Mitesser trägt zum Gleichgewicht der Talgproduktion bei und hinterlässt die Haut zart und geschmeidig. Die leichte Textur verstopft die Poren nicht.
- Peeling gegen Mitesser entfernt abgestorbene Hautzellen und beugt so deren Ablagerung in den Poren vor. Die Haut wird glatter und einheitlicher.
- Serum gegen Mitesser ist eine konzentrierte Pflege, die tiefer in die Haut eindringt. Dank der darin enthaltenen Wirkstoffe fördert es ein reineres Hautbild.
- Gesichtsmaske gegen Mitesser löst in kurzer Zeit Unreinheiten aus den Poren und mattiert die Haut. Besonders geeignet für die gelegentliche Anwendung.
- Patches und Nasenpflaster gegen Mitesser sind eine praktische Lösung mit schneller Wirkung, insbesondere auf der Nase. Die Wirkung lässt sich sofort nach dem Entfernen der Patches sehen. Allerdings kann die Haut dadurch leicht gereizt werden, weshalb sie nicht zu oft verwendet werden sollten.
Spezielle Methoden zur Entfernung von Mitessern
Neben Kosmetikprodukten stehen auch spezielle Hilfsmittel zur Verfügung, die zur Porenreinigung beitragen.
- Komedonenquetscher, auch Mitesserentferner genannt, ist ein kleines Tool aus Metall, mit dem man Mitesser „ausdrücken” kann. Jedoch sollte man damit besonders vorsichtig umgehen.
- Vakuum-Hautreiniger beruht auf dem Prinzip eines sanften Unterdrucks, mit dem der Talg aus den Poren gesaugt wird. Verschiedene Aufsätze ermöglichen den Einsatz an verschiedenen Stellen im Gesicht.
- Reinigungsbürste für die Gesichtshaut ist eine Bürste, die elektrisch oder manuell betrieben wird und die Wirksamkeit von Reinigungsprodukten unterstützt und gleichzeitig die Haut angenehm massiert.
Mitesser im Gesicht – wo entstehen sie am häufigsten?
Mitesser treten besonders häufig in der sogenannten T-Zone auf, wo die Haut in der Regel fettiger ist.
- Mitesser auf der Nase: Auf der Nase befinden sich generell größere Poren, weshalb hier Mitesser am häufigsten auftreten.
- Mitesser auf der Stirn: Diese entstehen durch eine erhöhte Talgproduktion und häufiges Berühren der Stirn mit den Händen.
- Mitesser im Wangenbereich: Hier kann die Verwendung von reichhaltigen Cremes oder Make-up eine Rolle spielen.
- Mitesser am Kinn: Oftmals durch Hormone oder das Tragen von Atemschutzmasken und Schals verursacht.
Sie können aber auch an anderen Körperstellen auftreten:
- Mitesser auf dem Rücken: Meistens im Schulterbereich, wo man stärker schwitzt und die Haut mit der Kleidung in Kontakt kommt.
- Mitesser im Ohr: Eine unscheinbare Partie, in der sich Fett und Schmutz besonders leicht ansammeln.
Mitesser ausdrücken – ja oder nein?
Mitesser sollten niemals mit den Fingern oder Fingernägeln ausgedrückt werden. Dadurch könnte man die Haut reizen, schädigen oder gar eine Infektion verursachen. Am besten überlässt man die Behandlung einem Profi in einem Kosmetiksalon. Sollten Sie sich dennoch für die mechanische Behandlung zu Hause entscheiden, sollten Sie dafür zu einem speziellen Komedonenquetscher greifen.
Wie drückt man Mitesser aus?
- Idealerweise fangen Sie nach einer Dusche oder einem Bad an, denn danach ist die Haut weich und die Poren offen. Die Haut wird gründlich mit einem Reinigungsgel oder -schaum gereinigt.
- Den Komedonenquetscher vor Gebrauch mit antibakterieller Seife oder einem Desinfektionsmittel reinigen.
- Die Öse auf den Mitesser legen, leicht andrücken und den Druck allmählich erhöhen. Nicht zu fest auf die Haut drücken, um Reizungen zu vermeiden.
- Anschließend die Haut mit kaltem Wasser abspülen, ein Tonikum verwenden, damit sich die Poren zusammenziehen, und eine beruhigende Creme auftragen.
- Den Komedonenquetscher nach Gebrauch nochmals desinfizieren und hygienisch aufbewahren.
Mit Mitessern hat gelegentlich jeder zu kämpfen. Aber mit der entsprechenden Pflege kann man sie leicht unter Kontrolle halten. Dazu braucht es nur eine regelmäßige und geeignete Kombination von Produkten, die die Haut frisch und glatt halten. Entdecken Sie unser Angebot an Produkten gegen Mitesser und finden Sie das Beste für sich!