Ausprobieren sollte man alles. Manche mögen es romantisch und von vorne, andere experimentieren gerne mal von hinten mit einem Anal-Dildo.
Es heißt, dass Analsex die nächste Stufe nach dem Vaginalsex ist, weil er noch inniger und intimer ist. Längst ist die Vorstellung überwunden, dass Analsex eine Domäne der homosexuellen Männer ist. Ganz und gar nicht! Dank der empfindlichen Nervenenden im Inneren des Pos kann jeder einen unglaublich intensiven Orgasmus erleben.
Bei der Wahl eines Anal-Dildos sollten Sie sich überlegen, was Sie von ihm erwarten, ob Sie ein Anfänger oder ein erfahrener Anwender sind und auch, ob er für wilde Ritte zu zweit oder für Solo-Action vorgesehen ist.
Wenn Sie gerade erst mit Analsex beginnen und sich vielleicht ein wenig fürchten, versuchen Sie das „Terrain“ mit einem kürzeren (bis zu 10 cm), schmalen, weicheren (Gel-Anal-Dildos sind die weichsten), sehr flexiblen und glatten Dildo mit einem kleineren Durchmesser von bis zu 2 cm zu erkunden. Vielleicht möchten Sie zunächst einen kleinen Analplug ausprobieren und erst dann zu einem Dildo übergehen.
Anal-Dildos verfügen in der Regel über eine schmalere Spitze oder Eichel als normale Dildos, um leichter in den Anus eindringen zu können. Doch nicht immer ist dies der Fall. Sollten Sie bereits Erfahrungen gesammelt haben und sich mit einer vollständig gefüllten Analöffnung wohlfühlen, können Sie zwischen riesigen, realistischen Anal-Dildos in Penisform mit größerer Eichel oder langen Anal-Dildos mit verschiedenen Vorsprüngen wählen.
Gut geschmiert ist halb gewonnen. Gleichzeitig verhindern Sie auch mögliches Schmerzempfinden oder gar Verletzungen. Vergessen Sie daher nicht darauf, ein Gleitgel zu verwenden – idealerweise ein spezielles Anal-Gleitmittel, das im Vergleich zu herkömmlichen Gleitmitteln gleitfähiger ist und langsamer trocknet, weil sich das Innere des Pos im Gegensatz zur Vagina nicht selbst befeuchtet.
Lassen Sie sich Ihr Vergnügen nicht verderben, indem Sie Ihre Sicherheit außer Acht lassen. In den Anus gehört nichts, was nicht das richtige Schlussteil hat! Denn was leicht eindringt, kommt möglicherweise nicht leicht wieder heraus. Jeder „professionelle“ Anal-Dildo verfügt über etwas, was man als Stopper bezeichnet, um zu verhindern, dass er nicht zu tief hineinrutscht und feststeckt. Meistens handelt es sich dabei um einen Saugnapf, einen Fuß oder eine Hodenimitation, die verhindern, dass Sie ihn einführen und dass der Anal-Dildo im Inneren stecken bleibt.
Gründliche Hygiene ist ebenso wichtig, am besten in Form einer Analdusche, bzw. eines Klistiers. Waschen und desinfizieren Sie den Dildo nach jedem Gebrauch gründlich, damit er für die nächste Benutzung bereit ist.
Es gibt übrigens auch beidseitig verwendbare Dildos, wobei eine Seite für die vaginale und die andere für die anale Stimulation bestimmt ist.
Anal-Dildos gibt es in den verschiedensten Farbausführungen. Manche mögen es auch von hinten fröhlich und bunt, andere bevorzugen die natürliche Hautfarbe. Aber die Statistik ist eindeutig – schwarze Anal-Dildos erfreuen sich der größten Beliebtheit. Der Grund dafür ist rein praktisch – man sieht ihnen den Schmutz nicht an.
Die beliebtesten Materialien sind wiederum Silikon und Gel. Die Formen sind unglaublich variabel, von ganz glatten bis zu realistischen Anal-Dildos, von kleinen bis zu richtig, richtig großen Anal-Dildos. Es hängt daher ganz von Ihnen und Ihren Wünschen ab, was der beste Anal-Dildo sein wird.
Liebesspiele und Selbstbefriedigung können verschiedene Formen annehmen, wobei nichts unmöglich ist. Warum also nicht einmal einen Anal-Dildo ausprobieren!
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